Histaminintoleranz

  • Hallo ihr Lieben!
    Ich habe mal wieder ein Problem... Seit einigen Monaten vertrage ich histaminhältige Lebensmittel nicht mehr so gut. Ich hatte früher nie Probleme und plötzlich fing es an, dass ich im Gesicht Rötungen und Quaddeln nach dem Essen bekam. Nun meine Hoffnung - gibt es Vitalpilze, die mir dabei helfen können, das zu lindern?
    Liebe Grüße

  • Hallo youngster,


    generell sollte und muss zuerst einmal ein Allergietest durchgeführt werden. Ich empfehle dazu einen guten Bioresonanztherapeuten da mit der BR um einiges mehr und rascher ausgetestet werden kann als mit den normalen Pricktestungen.


    Oder Du lässt durch den Arzt einen großen Bluttest machen.


    Es ist immer wichtig die Allergene zu wissen!


    Trotz allem wird der Reishi bei jeder Art Allergie oder Unverträglichkeit eingesetzt da er die Histamin Ausschüttung im Organismus hemmt. Eine gute Darmsanierung wäre bei Vorliegen von Allergien ebenfalls nötig.

  • Danke Petra! Ich habe bereits einen Allergietest (Prick- und Bluttest) gemacht, hier vor allem testen lassen, wo mir aufgefallen ist, dass meine Haut danach reagiert hat. Dies waren zB Nüsse oder Tomaten. In beiden Tests war dies dann jedoch negativ.... Aber bezüglich Bioresonanz werde ich mich erkundigen, danke für den Tipp!


    Ist Reishi hier besser als Extrakt oder die Pulverkapseln?

  • Hallo Youngster,


    ich bin zwar nicht die Petra, aber ich denke bei Deiner Problematik würde ich eher zu den Extrakten greifen.
    Extrakte haben eine bessere Bioverfügbarkeit. Den Vorschlag von Petra eine Darmsanierung durch zu führen
    finde ich auch extrem wichtig. Bleib da auf alle Fälle am Ball und gehe zu einem guten Therapeuten.


    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.


    Alles Gute


    rham

  • Hey,
    ich bin seit 3 Jahren Histaminintoleranz und seit ca 1 1/2 Jahren habe ich noch einige Nahrungsmittel Allergien wie z.B. Kuhmilch, Weizen, Dinkel, Eier, Haselnüsse... Ich habe immer wieder Höhen und Tiefen. Habe es aber meistens gut in Griff.
    Ich versuche seit dieser Zeit auch meinen Darm zu sanieren mit Darmbakterien, Vulkanpulver, Flohsamen, L Glutamin und Huminsäure. Außerdem esse sehr diätisch und habe von meiner HP viel Nahrungsergänzungsmittel, da ich einige Vitamin Mängel habe. Leider muss doch öfter auf Dienstreise und erwische dadurch immer wieder unverträgliches...Dadurch wird dann auch mein Darm und meine HIT wieder schlechter...


    Zur Zeit geht es mir jedoch wieder schlechter (Gewichtsverlust, Darm nimmt keine Nahrung mehr auf, Schwindel usw) und ich weiß noch nicht so recht warum.


    Jetzt habe ich vieles gutes von den Heilpilzen gehört. Meine HP kennt sich jedoch nicht damit aus. Da ich auch schon gelesen habe das es vielen Leuten schlechter ging wegen Übelkeit usw. habe ich doch Respekt die Pilze einfach auszuprobieren.


    Könnt ihr mir die richtigen Pilze empfehlen sowie welche Pulver od Extrakt und wie einnehmen?


    Vielen Dank! :-) :D

  • Hallo VeWi,


    Ich persönlich würde erstmal nur Hericium und Reishi jeweils unbedingt als Extrakt vorschlagen und wahrscheinlich würde ich auch anfangs nur mit Hericium starten.
    Immer zum Essen nehmen und mit erstmal nur 1Kps. beginnen, die auch noch aufgeteilt in 1\2 morgens und abends.
    Aber es kann sein, dass diese Einschleichphase längere Zeit so niedrig bleiben muss.
    Es ist wirklich immer sehr individuell. Du kannst auch versuchen Heisswasseraufgüsse mit den Pilzen zu machen, würde aber dennoch bei der Dosis bleiben.


    Arbeitet Deine HP kinesiologisch oder mittels BioResonanz? Dann könnte man noch spezieller austesten welche Pilze in welcher Dosis passen!


    Viel Erfolg und gute Besserung jetzt schon mal und lieben Gruß!!!

    "Tatsachen hören nicht auf zu existieren, nur weil sie ignoriert werden." (Aldous Huxley)

  • Liebe Forums-Mitglieder,

    ich bin neu hier und auch in der Thematik "Heilpilze".

    Bei mir wurde vor einiger Zeit eine Histaminintoleranz diagnostiziert. Ich hatte schon lange, lange Zeit Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Ekzeme, Schwäche, Müdigkeit, extreme Vitalstoffmängel, die trotz Einnahme von hochwertigen Präparaten nicht so sind, wie man es sich wünscht, etc.. Zudem produziert mein Magen anscheinend viel zu wenig Magensäure. Könnte wiederum mit einer vor vielen Jahren diagnostizierten Schilddrüsenunterfunktion in Verbindung stehen. Was wiederum nicht gut für die Verdauung ist. Auch der Hormonhaushalt scheint nicht so zu sein, wie er sollte.

    Jedenfalls bin ich nun auf die Heilpilze gestoßen. Die Frage stellt sich nun: Womit fange ich an? Und verträgt sich das mit dem Schilddrüsenpräparat (Wirkstoff: Levothyroxin), das ich wg der Unterfunktion zu mir nehme?

    Ich wäre evtl mal mit Reishi und Hericium gestartet. Man geht ja davon aus, dass bei HIT das Problem im Darm sitzt. Andererseits scheint auch inzwischen klar zu sein, dass es einen Zusammenhang mit den Hormonen gibt...?


    Abgesehen von der Frage nach den Pilzen stellt sich noch die Frage:

    Pulver bzw Tablette oder Extrakt?


    Die Vitalstoffe möchte ich aktuell erst mal nur ungern absetzen, so lange da noch Mängel sind.


    Für eure Tipps und Ratschläge bedanke ich mich schon jetzt ganz, ganz herzlich!


    Liebe Grüße

    Biggi

  • Hallo Biggi,


    erst mal auch Dir ein herzliches Willkommen in unserer Forenrunde.


    Ich würde an Deiner Stelle mal mit dem Hericium und dem Chaga, jeweils als Extrakt, beginnen. Beim Pulver ist der gesamte Pilz vermahlen und es enthält somit auch noch das Chitingerüst, welches ihm seine Form gibt. Leider besitzen wir Menschen im Normalfall keine Chitinase und können diese auch nicht verdauen, was bei Magen-/Darmempfindlichen Menschen zu Magenschmerzen, Blähungen, Durchfällen,... führen kann. Beim Extrakt ist dieses durch den Extraktionsvorgang weitestgehend entfernt worden und deshalb viel besser verträglich. Den Reishi würde ich momentan nicht einsetzten, da es sein kann, dass er mit Deinem SD-Medikament sich nicht verträgt. Es könnte zu einer gesteigerten Nervosität u.U. kommen - muss aber nicht. Du kannst Deine Vitalstoffe gerne mit den Pilzen kombinieren - kein Problem. Bitte achte während der Einnahme der Medizinalpilze auf eine ausreichende Trinkmenge von ca. 3% des Körpergewichts an stillem Wasser und/oder Kräutertees um die Entgiftungsleistung des Körpers zu unterstützen.


    Liebe Grüße und alles, alles Gute

    UlliM

  • Liebe Ulli,

    ganz herzlichen Dank für dein Willkommen und diesen Tipp mit dem Chaga Pilz. Und danke für die Erklärung, weshalb Extrakt für jemanden wie mich besser geeignet ist.

    Vom Chaga Pilz hatte ich noch nichts gehört. Nun ist es, so weit ich nachlesen konnte, nicht einfach diesen Pilz in wirksamer Qualität zu bekommen bzw sein Extrakt. Er muss in Finnland oder anderen kälteren Regionen an einer Birke gewachsen sein. Oft werden die Produkte aber auch anderweitig produziert, ohne die notwendigen Voraussetzungen, so dass letztendlich keine Heilwirkung vorhanden ist. Kennst du evtl. zuverlässige Anbieter, deren Produktqualität man da trauen kann?


    Muss ich das Extrakt nüchtern nehmen oder geht es auch zum Essen? Da ich generell viel zu wenig Magensäure habe, nehme ich zum Essen nun entsprechende Präparate, damit mein Körper die Nährstoffe überhaupt aufschlüsseln kann. Ohne zusätzliche Hilfe für den Magen, ist es fraglich was der Körper wirklich aufnehmen kann.

    Und zu welchen Tageszeiten sind die Extrakte erfahrungsgemäß am verträglichsten?


    Ganz herzlichen Dank schon jetzt für deine hilfreichen Tipps.


    Liebe Grüße

    Biggi

  • Hallo Biggi,


    leider darf ich Dir aus wettbewerbsrechtlichen Gründen keine Lieferanten nennen. Wenn Du aber im WWW die Worte: "Agrolab Vitalpilze" eingibst, dann erscheinen Lieferanten, die gute, geprüfte, rückstandsfreie Ware liefern.

    Es ist richtig, dass der Chaga eine Wildsammlung ist. Deswegen ist es besonders wichtig dass die Pilze von einem deutschen, unabhängigen Labor geprüft worden sind.


    Am Besten werden die Medizinalpilze vertragen, wenn sie zum Essen verzehrt werden. Du kannst Die Kapseln auch gerne öffnen und gemeinsam den Inhalt in eine Speise oder ein Getränk einrühren.


    Eine bestimmte Tageszeit ist speziell beim Chaga und beim Hericum nicht zu berücksichtigen. Manche reagieren auf den Hericium mit Müdigkeit. Solltest Du also ein vermehrtes Schlafbedürfnis empfinden mit dem Hericium, dann diesen einfach erst am späteren Nachmittag/Abend verzehren.


    Wichtig ist eine ausreichende Trinkmenge von ca. 3% des Körpergewichts an stillem Wasser und/oder Kräutertees um die Entgiftungsleistung der Pilze zu unterstützen.


    Liebe Grüße und alles, alles Gute


    UlliM